Grundlagen
Für Visitenkarten gibt es ein festes Format. Es beträgt 85 x 55 mm. Das ist das Querformat. Seltener gebräuchlich, aber deshalb nicht minder interessant ist das Hochformat mit dem Maß 55 x 85 mm. Diese Formatmaße werden deshalb gewählt, damit die Visitenkarten in dieselben Hüllen passen, die für Kreditkarten gemacht sind. Grundsätzlich sollte man beim Anlegen der Visitenkarte darauf achten, dass man rund um das Visitenkartenformat ca. 3 mm zugibt. Dieser sogenannte »Beschnitt« ist wichtig, damit am Ende wirklich alles auf der Visitenkarte drauf ist. Besonders wichtig ist die Beschnittzugabe bei Fotos, die bis zum Rand der Visitenkarte reichen sollen. Natürlich ist es sehr sinnvoll, keine Inhalte zu nah an die Kante am Beschnitt platzieren. Sonst kann es geschehen, dass wichtige Informationen zu dicht am Rand stehen und Teile davon vielleicht abgeschnitten werden.
Gestaltung
Weniger ist mehr! Das gilt vor allem für Schriftarten. Immer wieder kann man Visitenkarten mit einem bunten Sammelsurium an Schriftarten finden. Durch zu viele verschiedene Schriftarten wird jedoch das Auge überfordert und der Leser der Visitenkarte kann nicht das erkennen, worauf es wirklich ankommt. Deshalb beschränkt man sich in der Regel auf zwei, maximal drei Schriftarten und verwendet als »Auszeichnung« lediglich die Textattribute »fett« oder »kursiv«. Sehr sparsam sollte man auch Unterstreichungen verwenden. Unter Fachleuten ist man sich einig, dass keinerlei Inhalte schräg angeordnet sein sollten, obwohl so manche Visitenkarte Ihr Flair gerade erst durch diese Schräganordnung erhält. Man sollte mutig, aber sehr sparsam mit der schrägen Anordnung umgehen.
Egal ob schwarzweiß oder farbig – eine Visitenkarte ist immer sehr individuell und sollte etwas von der Persönlichkeit widerspiegeln, die diese überreicht.
Ein Wort noch zum Drucken. Beim Verwenden von Visitenkartenbögen, die es in vielen Varianten im Handel gibt, ist darauf zu achten, die Druckereinstellungen so zu wählen, wie es auf der Verpackung angegeben ist. Nur so sieht am Ende die Visitenkarte wirklich so aus, wie sie aussehen soll.